SOZIALDIENST KATHOLISCHER FRAUEN COESFELD


Historie

1899

erkennt Agnes Neuhaus, wohnhaft in Dortmund, in der Gesellschaft gibt es Probleme und Missstände von denen Frauen im besonderen Maße betroffen sind. Das erfordert Hilfe von Frauen durch Frauen


1900

erste offizielle Gründung des Vereins „Vom Guten Hirten“, der bald umbenannt wird in „Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“ (KFV). Die ersten Aufgaben waren: Sozialarbeit in Krankenhäusern und die Gründung von Zufluchtshäusern für Frauen    


6.6. 1923

Frau Zillken, Generalsekretärin des Gesamtverbandes, ruft in Coesfeld auch einen Verein ins Leben. Erste Vorsitzende wird Clara Lübbesmeyer und Geistlicher Beirat Dechant Prüllage bis 1950. Die Aufgaben liegen im Jugendfürsorgebereich, vorwiegend in der Arbeit mit sittlich Gefährdeten und Schwangeren, die Übernahme von Vormundschaften, Pflegschaften und Schutzaufsichten wird eingerichtet.


1927

Maria Ellering wird 1. Vorsitzende, die auch ehrenamtlich in der Erwerbslosenfürsorge und der Quäkerspeisung tätig ist.


1933

Maria Grasreiner,  jetzt 1. Vorsitzende, beschäftigt die erste hauptamtliche Fachkraft. Ein Büro gibt es in der Nähe der Jakobikirche später im Haus des Arbeitervereins.


1934

Clara Tillmann, nun 1. Vorsitzende, der Nationalsozialismus schränkt die Arbeit sehr ein, es dürfen nur noch Erbkranke dem kath. Fürsorgeverein übergeben werden.     


1934

Clara Tillmann 1. Vorsitzende, der Nationalsozialismus schränkt die Arbeit sehr ein, es dürfen nur noch Erbkranke dem kath. Fürsorgeverein übergeben werden.     


1936

Mathilde Drießen wird 1. Vorsitzende, die politische Situation macht die Arbeit fast unmöglich. Sie will den Verein schon aufgeben. Durch Rückhalt der Zentrale in Dortmund führt sie die Arbeit vorsichtig und getarnt mit nur ehrenamtlichen Frauen weiter. 1944 flüchtet Frau Drießen vor den Bombenangriffen aus Coesfeld.


1945

nach den Kriegsjahren erwacht der Verein durch die Generalsekretärin der Zentrale wieder. Erste Vorsitzende wird Maria Hoerster, die nun auch wieder eine hauptamtliche Mitarbeiterin beschäftigen kann.


1946

wird das erste Büro an der Münsterstraße 1 bezogen. Jetzt wird die Hilfe gerade für Evakuierte, Vertriebene, Flüchtlinge, Kriegsbeschädigte, Witwen und Waisen und für Schwangere dringender denn je.


1949

Eugenie Zinser wird 1. Vorsitzende. Verstärkt kommen Flüchtlinge und damit das Problem der Unterbringung. Insbesondere nehmen die Aufgaben im Pflegekinderdienst und im Vormundschaftswesen zu. Geistlicher Beirat ist Dechant Klein-Heßling und ab 1956 Pfarrer Johannes Onkels.    


1967

richtet der Fürsorgeverein seine Geschäftsstelle im ehemaligen Behördenhaus an der Gartenstraße ein. 


1968

erfolgt die Namensänderung, aus “Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“ (KFV), wird der “Sozialdienst katholischer Frauen“. Diese Namensänderung ist inhaltlicher Ausdruck eines gewandelten Verständnisses moderner Sozialarbeit. 1978 Umzug in neue Räume an der Wiesenstraße, im Haus der Caritas. Geistlicher Beirat Pfarrer Heinz Volkmar.     


1978

1992

wurde der Baumberger Hof geschlossen und aus dem Fachbereich Adoptiv- und Pflegekinder wurde der Aufgabenbereich Erziehungsbeistandschaft/Mädchenarbeit 


1980

wird der Vorsitz nach 31-jähriger Tätigkeit von Eugenie Zinser an Maria Möhle (vorher 30 Jahre hauptamtlich beschäftigt beim SkF als Fürsorgerin) übertragen.


1981

Eleonore Verres 1. Vorsitzende. Die Aufgaben des SkF-Coesfeld waren jetzt Erziehungsbeistandschaften  / Mädchen-arbeit und der Fachbereich Schwangerenkonfliktberatung (bis 2001, Ausstieg aus der Konfliktberatung, entschieden durch Papst Paul VI, jetzt Schwangerenberatung). 


1985

Renate Gerschermann 1. Vorsitzende. 

 

nach Einführung des Betreuungsgesetzes (BtG) richtete sie 1992 den Fachbereich “Rechtliche Betreuung“, den Fachbereich “Flüchtlingsberatung“ und die erste Kleiderkammer /Babykorb ein.


1992 Umzug in die heutigen Räume an der Süringstr. 35.   


2002

Marita Gerdemann wird 1. Vorsitzende. Inzwischen hat der SkF acht hauptamtliche Mitarbeiterinnen, zwei Honorarkräfte und auch ehrenamtlich tätige Frauen. Die Aufgabenfelder sind: Schwangerenberatung, Betreuungen nach dem BtG, Flexible Hilfen (vorher Erziehungsbeistandschaft), angeschlossen der “Junge Mütter Treff“ und auch der Babykorb heute KuK (Kind und Kleidung) besteht weiterhin.